Holzbriketts kaufen 2026: Qualität, Arten, Heizwert, Heizen und Lagerung

Holzbriketts neben einem Kaminofen in einem modernen Wohnzimmer
Holzbriketts gehören zu den kompaktesten Möglichkeiten, naturbelassenes Holz als Brennstoff zu bevorraten. Sie werden aus zerkleinerten Holzrohstoffen unter hohem Druck zu gleichmäßigen Presslingen verarbeitet und sind in unterschiedlichen Formen, Holzarten, Packungsgrößen und Qualitätsklassen erhältlich. Wer 2026 Holzbriketts kaufen möchte, stößt deshalb schnell auf Begriffe wie RUF, Nestro, Pini-Kay, Hartholzbriketts, Nadelholzbriketts, DINplus oder DIN EN ISO 17225-3. Gleichzeitig unterscheiden sich die Angebote zum Teil erheblich bei Gewicht, Herkunft, Aschegehalt, Feuchtigkeit, Form und Preis. Die wichtigste Frage lautet daher nicht einfach: „Welches Brikett ist am billigsten?“ Entscheidend ist vielmehr, welcher Brennstoff zur eigenen Feuerstätte passt, welche Qualität tatsächlich ausgewiesen wird und wie viel nutzbare Brennstoffmenge für den Preis geliefert wird. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Unterschiede, Qualitätsmerkmale und Normen und zeigt Schritt für Schritt, worauf Sie beim Kaufen, Heizen und Lagern achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze Gute Holzbriketts lassen sich nicht allein anhand ihrer Farbe, Form oder Holzart beurteilen. Besonders aussagekräftig sind nachvollziehbare Angaben zu Brennstoffqualität, Wassergehalt, Aschegehalt, Heizwert, Rohstoffherkunft und gegebenenfalls einer Zertifizierung. Außerdem muss die jeweilige Feuerstätte ausdrücklich für Holzbriketts beziehungsweise den verwendeten Brennstoff geeignet sein.

Was sind Holzbriketts?

Holzbriketts sind gepresste Holzbrennstoffe. Als Ausgangsmaterial kommen insbesondere zerkleinerte Holzrohstoffe beziehungsweise geeignete Rückstände aus der Holzverarbeitung in Betracht. Das Material wird aufbereitet und anschließend unter hohem Druck in eine definierte Form gepresst. Dadurch entsteht ein Brennstoff mit deutlich kompakterer Struktur als lose Späne oder Sägemehl. Die aktuelle internationale Norm DIN EN ISO 17225-3:2021 beschreibt Qualitätsklassen und Spezifikationen für klassifizierte Holzbriketts. Sie unterscheidet unter anderem nach Rohstoffherkunft, Wassergehalt, Aschegehalt, Partikeldichte und Heizwert.

Warum werden Holzreste überhaupt zu Briketts gepresst?

Viele holzverarbeitende Betriebe erzeugen bei der Verarbeitung von Holz Späne, Sägemehl und andere geeignete Holzreste. Durch die Verdichtung kann daraus ein standardisierbarer, gut transportierbarer Brennstoff entstehen. Das Pressen bietet mehrere praktische Vorteile:
  • höhere Dichte als loses Sägemehl oder Späne,
  • vergleichsweise einheitliche Abmessungen,
  • gut berechenbare Packungsgewichte,
  • platzsparende Lagerung,
  • einfache Portionierung im Alltag,
  • Transport als Paket, halbe Palette oder Palette.
Entscheidend ist jedoch immer, dass es sich um einen für die jeweilige Feuerstätte zulässigen und geeigneten Brennstoff handelt.

Welche Holzbriketts dürfen in Deutschland verbrannt werden?

Für private Kleinfeuerungsanlagen ist nicht jeder beliebige Pressling als Brennstoff zulässig. Die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung regelt, welche Brennstoffe in entsprechenden Feuerungsanlagen verwendet werden dürfen. Dazu gehören unter bestimmten Voraussetzungen auch Presslinge aus naturbelassenem Holz in Form von Holzbriketts. Zusätzlich gilt eine besonders wichtige Grundregel: Eine Feuerungsanlage darf nur mit dem Brennstoff betrieben werden, für den sie nach den Angaben des Herstellers geeignet ist.
Praxisregel: Prüfen Sie vor dem ersten Einsatz von Holzbriketts die Bedienungsanleitung Ihrer Feuerstätte. Die Freigabe des Herstellers ist wichtiger als eine allgemeine Empfehlung aus einem Ratgeber.

DIN EN ISO 17225-3: Welche Qualitätswerte zählen?

Einer der wichtigsten objektiven Bezugspunkte beim Vergleich von Holzbriketts ist die DIN EN ISO 17225-3. Die Norm unterscheidet die Qualitätsklassen A1, A2 und B. Für Verbraucher ist insbesondere die Klasse A1 interessant, wenn eine entsprechend hochwertige Brennstoffqualität gesucht wird.

Wichtige Werte der Klasse A1

Eigenschaft Klasse A1 Bedeutung beim Kauf
Wassergehalt ≤ 12 % Feuchte beeinflusst Verbrennung, Lagerfähigkeit und Heizwert.
Aschegehalt ≤ 1,0 % Mehr Asche bedeutet in der Regel mehr Rückstände und Reinigungsaufwand.
Partikeldichte ≥ 1,0 g/cm³ Kennwert für die Verdichtung des einzelnen Briketts.
Heizwert ≥ 15,5 MJ/kg beziehungsweise ≥ 4,3 kWh/kg Mindestwert für die nutzbare Brennstoffenergie pro Kilogramm.
Additive < 2 %, Art und Menge anzugeben Transparenz über zusätzliche Stoffe im Brennstoff.

Was bedeutet DINplus bei Holzbriketts?

Neben der Brennstoffnorm begegnet Verbrauchern häufig das Qualitätszeichen DINplus. DIN CERTCO zertifiziert Holzbriketts nach den Anforderungen der Eigenschaftsklasse A1 der DIN EN ISO 17225-3 und berücksichtigt darüber hinaus unter anderem das Abriebverhalten beziehungsweise die mechanische Festigkeit. Für DINplus wird eine mechanische Festigkeit von mindestens 95 % bewertet. Ein Zertifikat ersetzt zwar nicht die Prüfung, ob der Brennstoff für den eigenen Ofen freigegeben ist, bietet beim Vergleich verschiedener Produkte aber einen zusätzlichen nachvollziehbaren Qualitätsnachweis.

Warum Qualitätsangaben wichtiger sind als der optische Eindruck

Ein besonders helles, dunkles, glattes oder stark gepresstes Brikett muss nicht automatisch besser oder schlechter sein. Farbe und Oberfläche können unter anderem von Holzart, Rohstoffzusammensetzung, Herstellungsverfahren und Pressbedingungen beeinflusst werden. Deshalb sind dokumentierte Kennwerte wesentlich aussagekräftiger als eine reine Sichtprüfung.

Aktuelle Marktuntersuchung: Nicht jedes Holzbrikett erreicht A1

Wie relevant dieser Punkt ist, zeigt eine 2026 veröffentlichte Fachauswertung des Technologie- und Förderzentrums beziehungsweise der beteiligten Forschungseinrichtungen. Für die Untersuchung wurden im Winter 2022/2023 insgesamt 38 verschiedene Holzbriketts aus dem deutschen Handel analysiert. Das Ergebnis: Nur 20 der 38 untersuchten Holzbriketts erfüllten sämtliche untersuchten Anforderungen der Klasse A1. Das entspricht rund 53 % der untersuchten Holzbriketts. Bei einzelnen Produkten wurden unter anderem Überschreitungen beim Aschegehalt sowie bei bestimmten chemischen Parametern festgestellt. 14 der untersuchten Holzbriketts erfüllten darüber hinaus die im Rahmen der Auswertung betrachteten DINplus-Anforderungen.
Was bedeutet das für Käufer? Vergleichen Sie nicht ausschließlich Preis und Optik. Angaben zur Norm, Zertifizierung, Rohstoffherkunft, Aschegehalt, Wassergehalt und Heizwert können wesentlich aussagekräftiger sein.

Welche Formen von Holzbriketts gibt es?

Die Begriffe RUF, Nestro oder Pini-Kay beschreiben in erster Linie unterschiedliche Herstellungs- beziehungsweise Pressformen. Sie bezeichnen nicht automatisch eine bestimmte Holzart. Ein rechteckiges Brikett kann beispielsweise aus Hartholz, Nadelholz oder einer dafür geeigneten Mischung bestehen. Deshalb sollte die Brikettform niemals mit der Rohstoffzusammensetzung verwechselt werden.

RUF-Briketts

RUF-Briketts erkennt man an ihrer typischen rechteckigen, ziegelähnlichen Form. Sie lassen sich aufgrund ihrer Geometrie gut stapeln und portionieren und sind deshalb im Handel besonders weit verbreitet. Die konkrete Brenndauer lässt sich jedoch nicht allein aus der RUF-Form ableiten. Entscheidend sind unter anderem Dichte, Gewicht, Rohstoff, Luftzufuhr und Feuerstätte.

Nestro-Briketts

Nestro-Briketts sind typischerweise zylindrisch. Je nach Produkt werden sie als längere Zylinder oder in kürzeren Abschnitten angeboten. Auch hier sollte nicht allein von der Form auf Heizwert oder Brenndauer geschlossen werden. Die Produktdaten des konkreten Herstellers sind die bessere Vergleichsgrundlage.

Pini-Kay-Briketts

Pini-Kay-Briketts besitzen häufig eine markante kantige Form und eine zentrale Öffnung. Die Öffnung vergrößert die Oberfläche des Briketts und beeinflusst damit den Kontakt mit der Verbrennungsluft. Auch Pini-Kay-Produkte können sich jedoch je nach Hersteller und Rohstoff deutlich unterscheiden.

Runde Holzbriketts / Rounders

Im Handel gibt es daneben verschiedene runde beziehungsweise zylindrische Presslinge, die teilweise unter eigenen Handelsbezeichnungen angeboten werden. Auch bei diesen Produkten sind Gewicht, Rohstoff, dokumentierte Qualitätswerte und Eignung für die Feuerstätte wichtiger als der Produktname allein.

RUF, Nestro oder Pini-Kay: Was ist wirklich besser?

Es gibt keinen Briketttyp, der unabhängig vom Einsatzbereich grundsätzlich immer die beste Wahl darstellt.
Typ Typische Form Praktischer Vorteil Beim Kauf prüfen
RUF rechteckig gut stapelbar und portionierbar Rohstoff, Dichte, Gewicht, Qualitätsangaben
Nestro rund / zylindrisch einfache Handhabung Durchmesser, Länge, Rohstoff, Heizwert
Pini-Kay kantig, häufig mit Öffnung große Oberfläche durch zentrale Öffnung tatsächliche Produktdaten und Ofenfreigabe

Hartholzbriketts oder Nadelholzbriketts?

Diese Frage wird häufig zu stark vereinfacht. Hartholzbriketts werden beispielsweise aus Buche, Eiche oder anderen Laubhölzern hergestellt, während Nadelholzbriketts Rohstoffe wie Fichte oder Kiefer enthalten können. Die Holzart allein sagt bei einem gepressten Brennstoff jedoch noch nicht zuverlässig aus, welches Produkt länger brennt oder mehr nutzbare Wärme liefert. Bei Holzbriketts spielen zusätzlich Wassergehalt, Pressdichte, Brikettgröße, Rohstoffmischung, Verbrennungsluft und die verwendete Feuerstätte eine wesentliche Rolle. Deshalb empfehlen wir, Hartholz- und Nadelholzbriketts anhand der tatsächlichen Produktdaten zu vergleichen und nicht allein anhand der Holzart.

Heizwert: Was sagt die Zahl wirklich aus?

Der Heizwert beschreibt die Energiemenge, die bei der Verbrennung eines Brennstoffs unter definierten Bedingungen nutzbar wird. Für Holzbriketts der Klasse A1 nach DIN EN ISO 17225-3 beträgt der Heizwert mindestens 15,5 MJ/kg beziehungsweise rund 4,3 kWh/kg. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Feuerstätte diese Energie vollständig als Raumwärme nutzt. Der tatsächliche Nutzen hängt auch vom Wirkungsgrad, vom Betriebszustand und von der Bedienung des Ofens ab.

Holzbriketts und Scheitholz vergleichen

Ein direkter Vergleich zwischen Holzbriketts und Brennholz ist nur sinnvoll, wenn Gewicht und Feuchtigkeit berücksichtigt werden. Holzbriketts sind in der Regel technisch getrocknet beziehungsweise mit relativ geringem Wassergehalt verfügbar. Luftgetrocknetes Scheitholz kann dagegen einen höheren Wassergehalt besitzen. Eine 2026 veröffentlichte Fachauswertung des TFZ nennt als praktische Orientierung, dass 2 kg Holzbriketts ungefähr 2,2 kg lufttrockenes Scheitholz ersetzen können. Diese Relation ist eine Orientierung und kein universeller Umrechnungsfaktor für jede Holzart und jede Feuerstätte.

Holzbriketts richtig anzünden

Auch beim Anzünden gilt zuerst: Die Betriebsanleitung Ihrer Feuerstätte hat Vorrang. Für viele geeignete Kaminöfen funktioniert grundsätzlich ein sauber aufgebautes Feuer mit trockenem Anzündholz und dafür vorgesehenen Anzündhilfen.
  1. Feuerraum und zulässige Brennstoffmenge laut Bedienungsanleitung prüfen.
  2. Holzbriketts so einlegen, dass ausreichend Raum für die Verbrennungsluft bleibt.
  3. Trockenes Anzündholz und geeignete feste Anzündhilfen verwenden.
  4. Luftzufuhr entsprechend der Anleitung des Ofenherstellers einstellen.
  5. Erst nachlegen, wenn der Abbrandzustand und die Herstellerangaben dies erlauben.
Sicherheit: Verwenden Sie keine ungeeigneten flüssigen Brandbeschleuniger. Beachten Sie immer die Sicherheits- und Bedienhinweise des Herstellers Ihrer Feuerstätte.

Wie viele Holzbriketts darf man auflegen?

Dafür gibt es keine seriöse pauschale Stückzahl, die für jeden Kaminofen gilt. Ein großes Brikett kann ein anderes Gewicht haben als ein kleiner Pressling. Gleichzeitig unterscheiden sich Feuerstätten deutlich hinsichtlich Brennraumgröße und zulässiger Brennstoffaufgabe. Orientieren Sie sich deshalb an der in der Bedienungsanleitung angegebenen Brennstoffmenge in Kilogramm und nicht an einer allgemeinen Anzahl von Briketts. Eine Überladung des Brennraums sollte vermieden werden.

Kann man Holzbriketts im Pelletofen verwenden?

Nein, nicht ohne ausdrückliche Herstellerfreigabe. Ein klassischer Pelletofen ist konstruktiv für einen definierten Pelletbrennstoff und eine automatische Brennstoffzufuhr ausgelegt. Holzbriketts sind ein völlig anderes Brennstoffformat. Verwenden Sie daher ausschließlich die Brennstoffe, die der Gerätehersteller ausdrücklich zulässt.

Holzbriketts kaufen: Palette, halbe Palette oder kleinere Menge?

Neben der Brennstoffqualität beeinflusst auch die Bestellmenge den praktischen Nutzen einer Bestellung. Eine vollständige Palette ist interessant, wenn ausreichend trockener Lagerplatz vorhanden ist und regelmäßig mit Holz geheizt wird. Eine halbe Palette kann dagegen sinnvoll sein, wenn weniger Lagerfläche zur Verfügung steht oder der Brennstoff zunächst ausprobiert werden soll.

Vor der Bestellung prüfen

  • Gesamtgewicht der Palette,
  • Gewicht je Verpackungseinheit,
  • Anzahl der Pakete,
  • Abmessungen der Lieferung,
  • geeignete Lagerfläche,
  • Lieferbedingungen,
  • tatsächlichen Endpreis.

Preis richtig vergleichen: nicht nur auf den Palettenpreis schauen

Zwei Paletten mit demselben Verkaufspreis können unterschiedlich viel Brennstoff enthalten. Deshalb sollte zunächst der Preis pro Kilogramm berechnet werden.
Formel 1 – Preis pro Kilogramm: Gesamtpreis ÷ Gesamtgewicht = Preis pro Kilogramm
Für einen noch genaueren Vergleich kann anschließend der deklarierte Heizwert einbezogen werden.
Formel 2 – Brennstoffkosten pro kWh: Preis pro Kilogramm ÷ Heizwert in kWh/kg = rechnerische Brennstoffkosten pro kWh
Diese Berechnung beschreibt den Brennstoff selbst. Der Wirkungsgrad der konkreten Feuerstätte muss für einen Vergleich der tatsächlich nutzbaren Raumwärme zusätzlich berücksichtigt werden.

Holzbriketts richtig lagern

Eine gute Brennstoffqualität kann durch falsche Lagerung schnell beeinträchtigt werden. Das wichtigste Thema bei Holzbriketts ist Feuchtigkeit. Das Technologie- und Förderzentrum weist darauf hin, dass Holzbriketts bis zur Verwendung möglichst in ihrer Verpackung bleiben und vor Nässe und Regen geschützt werden sollten. Bei direktem Wasserkontakt können gepresste Holzbriketts aufquellen und ihr Volumen deutlich vergrößern. Dabei verlieren sie ihre kompakte Struktur.
Rechteckige Holzbriketts trocken auf einem Holzregal gelagert
Holzbriketts sollten trocken, geschützt und bis zur Verwendung möglichst in ihrer Verpackung gelagert werden.

Geeignete Lagerbedingungen

  • vollständig vor Regen und direkter Nässe schützen,
  • feuchte Kellerböden und direkten Kontakt mit nassem Untergrund vermeiden,
  • Verpackungen möglichst geschlossen lassen, bis die Briketts benötigt werden,
  • beschädigte Verpackungen kontrollieren,
  • Lagerplatz vor der Palettenlieferung ausmessen,
  • keine bereits aufgequollenen beziehungsweise durchnässten Briketts wie trockene Ware behandeln.

Keller, Garage oder Carport: Wo können Briketts lagern?

Entscheidend ist weniger die Bezeichnung des Raumes als seine tatsächliche Trockenheit. Ein trockener Keller kann geeignet sein. Ein dauerhaft feuchter Keller dagegen nicht. Auch eine Garage kann funktionieren, wenn die Ware zuverlässig vor Feuchtigkeit, Schlagregen und Bodenwasser geschützt ist. Ein offener Carport ist nur dann sinnvoll, wenn die Verpackung tatsächlich dauerhaft vor Niederschlag und Feuchtigkeit geschützt bleibt.

Typische Fehler beim Kauf von Holzbriketts

Fehler 1: Nur auf den niedrigsten Palettenpreis achten

Ohne das tatsächliche Palettengewicht ist der Gesamtpreis kaum vergleichbar.

Fehler 2: Holzart mit Qualität gleichsetzen

„Buche“ oder „Eiche“ allein sagt noch nicht, ob ein Brikett bessere Normwerte besitzt.

Fehler 3: Jede Brikettform als gleich ansehen

Maße, Gewicht und Oberfläche beeinflussen die Handhabung und das Brennverhalten.

Fehler 4: Die Ofenfreigabe nicht prüfen

Ein hochwertiger Brennstoff ist trotzdem ungeeignet, wenn die konkrete Feuerstätte dafür nicht zugelassen ist.

Fehler 5: Lagerplatz erst nach der Bestellung planen

Eine Palette benötigt trockene und ausreichend zugängliche Lagerfläche. Das sollte bereits vor der Bestellung geklärt werden.

Fehler 6: Mit nasser Ware weiterheizen

Sichtbar aufgequollene oder durchnässte Presslinge haben ihre ursprüngliche Brennstoffstruktur verändert und sollten nicht einfach wie trockene Ware verwendet werden.

Kaufcheckliste: Holzbriketts in 10 Punkten vergleichen

  1. Ist der Brennstoff für meine Feuerstätte freigegeben?
  2. Welche Holzbrikettform wird angeboten?
  3. Aus welchem Rohstoff beziehungsweise welcher Holzart besteht das Produkt?
  4. Gibt es eine Qualitätsklasse oder Zertifizierung?
  5. Ist der Heizwert angegeben?
  6. Gibt es Angaben zu Wasser- und Aschegehalt?
  7. Wie hoch ist das tatsächliche Gesamtgewicht?
  8. Wie hoch ist der Preis pro Kilogramm?
  9. Sind Versandkosten bereits enthalten?
  10. Kann die vollständige Menge trocken gelagert werden?

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Unser Sortiment umfasst unterschiedliche Holzbrikettformen und Mengen für verschiedene Anforderungen. Dazu gehören beispielsweise:
  • Hardcubes Premium – Hartholzbriketts – halbe Palette 480 kg,
  • Hardcubes Premium – Hartholzbriketts – Palette 960 kg,
  • Oakcubes Premium – Hartholzbriketts (Eiche) – Palette 960 kg,
  • Pini-Kay Premium – Hartholzbriketts (Eiche, mit Zugloch) – Palette 960 kg,
  • Rounders Premium – Hartholzbriketts (reine Buche) – halbe Palette 480 kg,
  • Rounders Premium – Hartholzbriketts (reine Buche) – Palette 960 kg,
  • Rounders Nadelholzbriketts – Palette 960 kg,
  • HEIZFUXX Nestro XL Blue Holzbriketts (Nadelholz) – Palette 960 kg.
Maßgeblich für Eigenschaften, Gewicht und weitere Angaben ist jeweils die konkrete Produktseite.
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Häufige Fragen zu Holzbriketts

Welchen Heizwert haben gute Holzbriketts?

Für Holzbriketts der Qualitätsklasse A1 nach DIN EN ISO 17225-3 beträgt der Mindestheizwert 15,5 MJ/kg beziehungsweise rund 4,3 kWh/kg. Das konkrete Produkt kann einen höheren Wert ausweisen.

Wie trocken sollten Holzbriketts sein?

Für die Klasse A1 gilt nach DIN EN ISO 17225-3 ein maximaler Wassergehalt von 12 %.

Wie hoch darf der Aschegehalt sein?

Die Klasse A1 sieht einen maximalen Aschegehalt von 1,0 % auf der entsprechenden Bezugsbasis vor.

Sind Hartholzbriketts immer besser als Nadelholzbriketts?

Nein. Die Holzart ist nur einer von mehreren Faktoren. Heizwert, Feuchtigkeit, Dichte, Brikettform, Herstellung und die konkrete Feuerstätte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Sind RUF-Briketts automatisch Hartholzbriketts?

Nein. RUF bezeichnet die typische Pressform beziehungsweise das Presssystem und nicht automatisch eine bestimmte Holzart.

Kann man Holzbriketts in jedem Kaminofen verwenden?

Nein. Maßgeblich ist die Freigabe des jeweiligen Feuerstättenherstellers. Prüfen Sie die Bedienungsanleitung.

Darf man Holzbriketts im Pelletofen verwenden?

Ein gewöhnlicher Pelletofen ist für Pellets ausgelegt. Verwenden Sie Holzbriketts daher nicht, sofern der Hersteller des Geräts dies nicht ausdrücklich zulässt.

Wie lagert man Holzbriketts richtig?

Trocken und zuverlässig vor Nässe geschützt. Briketts sollten möglichst bis zum Gebrauch in ihrer Verpackung bleiben. Direkter Kontakt mit Wasser kann zum Aufquellen führen.

Was ist günstiger: Brennholz oder Holzbriketts?

Das lässt sich nicht allein über den Verkaufspreis beantworten. Für einen fairen Vergleich müssen Gewicht, Wassergehalt, Heizwert, Lieferkosten und die jeweilige Feuerstätte berücksichtigt werden.

Wie vergleiche ich zwei Paletten Holzbriketts?

Berechnen Sie zunächst den Preis pro Kilogramm. Anschließend können Heizwert, Qualitätsdaten, Zertifizierung, Lieferbedingungen und Lagerbedarf verglichen werden.

Fazit: Bei Holzbriketts zählt das Gesamtpaket

Holzbriketts sind ein kompakter und gut lagerbarer Holzbrennstoff, unterscheiden sich aber deutlich stärker voneinander, als ihre ähnliche Optik vermuten lässt. RUF, Nestro und Pini-Kay beschreiben zunächst unterschiedliche Formen beziehungsweise Herstellungsverfahren. Hartholz und Nadelholz beschreiben die Rohstoffbasis. Keines dieser Merkmale allein bestimmt jedoch die Gesamtqualität eines Briketts. Beim Kauf sollten deshalb dokumentierte Brennstoffwerte, Normen beziehungsweise Zertifizierungen, Gesamtgewicht, Endpreis, Lagerbedingungen und vor allem die Eignung für die eigene Feuerstätte gemeinsam betrachtet werden. Gerade die aktuelle Marktuntersuchung zeigt, dass eine hochwertige Produktkennzeichnung keine Nebensache ist. Wer bewusst vergleicht, kann Qualität und Preis wesentlich besser einordnen.
Quellen und Informationsstand

Qualitätsanforderungen: DIN EN ISO 17225-3:2021 – Klassifizierung von Holzbriketts.

Fachinformationen und Qualitätswerte: Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ), „Holzbriketts – Qualität und Normen“. Marktuntersuchung: Bayerisches Staatsministerium / TFZ, „Qualität von Holzbriketts als Brennstoff im deutschen Handel“, veröffentlicht 2026. Zertifizierung: DIN CERTCO / DINplus Holzbriketts. Zulässige Brennstoffe: Bundesministerium für Umwelt sowie § 3 der 1. BImSchV. Stand dieses Ratgebers: September 2026.
Weitere Informationen

Informationen zu Bestellung, Versand und unserem Sortiment finden Sie auf unseren Service- und Produktseiten.

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